Die Wahrheit über die Wassersäule bei Dachzelten: Was wirklich zählt

Die Wahrheit über die Wassersäule bei Dachzelten: Was wirklich zählt

Tido Tido
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Du bist auf der Suche nach dem perfekten Dachzelt, doch die verwirrenden Angaben zur Wassersäule lassen dich zweifeln? Viele Hersteller schmücken sich mit utopischen Zahlen – aber was steckt wirklich dahinter? 

In diesem Ratgeber erfährst du, was die Wassersäule bedeutet und worauf du wirklich achten solltest, um trocken zu bleiben.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist die Wassersäule? 🤔

Die Wassersäule ist der Messwert, der dir sagt, wie wasserdicht ein Zelt tatsächlich ist. Stell dir vor, du stehst mit einem durchsichtigen Schlauch voll Wasser auf deinem Zeltmaterial. Die Höhe des Wassers im Schlauch – gemessen in Millimetern – bevor das Wasser durchsickert, ist deine Wassersäule. Je höher dieser Wert, desto länger bleibt dein Zelt trocken.

Ein typisches Zelt hat eine Wassersäule zwischen 3.000 und 5.000 mm, was in den meisten Wetterbedingungen völlig ausreichend ist. 

Wichtig: Überzogene Werte von 10.000 mm oder mehr sind oft eher Marketing-Tricks, da die reale Nutzung solche Extremwerte selten fordert.

Eine zu niedrige Wassersäule kann dazu führen, dass dein Zelt bei Regen schnell durchweicht, während eine zu hohe Wassersäule zwar Wasserdichtigkeit garantiert, aber die Atmungsaktivität beeinträchtigen kann. 

Entscheidend ist eine gute Balance, die dir Schutz bietet, ohne das Zeltklima negativ zu beeinflussen. 



2. Missverständnisse und Marketing-Tricks 😤

In der Welt der (Dach-) Zelte wird oft mit übertriebenen Angaben zur Wassersäule geworben. Zahlen von 10.000 mm oder mehr klingen beeindruckend, aber sind in der Realität kaum relevant für deine Campingabenteuer. 

Warum? Weil eine Wassersäule von 3.000–5.000 mm bei den meisten Wetterbedingungen völlig ausreicht, um dich trocken zu halten. Alles darüber hinaus klingt zwar beeindruckend, aber es bringt auch Nachteile mit sich: Dachzelte mit extrem hohen Wassersäulen sind oft teurer und weniger atmungsaktiv. Das bedeutet, dass die Feuchtigkeit im Inneren schwer entweichen kann, was zu Kondenswasserbildung und unangenehmem Schlafklima führen kann.

Hier findest du unsere Dachzelte mit optimaler Wassersäule: 

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Was du beachten solltest: Ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch bessere Qualität. Viele Hersteller geben hohe Wassersäulen an, weil sie wissen, dass diese Werte schwer zu überprüfen sind. 

Bei ARCTA setzen wir auf realistische Werte und verzichten auf solche Marketing-Tricks. Unsere Zelte sind für verschiedene Wetterbedingungen ausgelegt und bieten dir auch bei 3.000 mm Wassersäule den nötigen Schutz – getestet und bewährt.

Das Fazit: Lass dich nicht von utopischen Zahlen täuschen. Vertraue auf realistische Werte, die dir Schutz und Komfort bieten, ohne übermäßig teuer oder technisch zu sein.


3. Materialien und deren Wassersäulen 🧶

Die Wahl des richtigen Materials für dein Dachzelt spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Wassersäule und die damit verbundene Wasserdichtigkeit geht. Die meisten Dachzelte werden entweder aus Polyester oder Baumwoll-Mischgewebe gefertigt, und beide Materialien bieten unterschiedliche Vorteile in Bezug auf Komfort, Langlebigkeit und Schutz vor Nässe.

  • Polyester: Polyester ist leicht, strapazierfähig und trocknet schnell, was es besonders geeignet für nasse Bedingungen macht. Zelte aus Polyester haben in der Regel eine Wassersäule zwischen 3.000 und 5.000 mm, was bei normalen Wetterbedingungen ausreichend ist. Zudem lässt sich Polyester gut imprägnieren, was die Wasserdichtigkeit über Jahre hinweg gewährleistet.
  • Baumwoll-Mischgewebe: Zelte aus Baumwoll-Mischgewebe bieten eine natürlichere Belüftung, da sie atmungsaktiver sind. Sie neigen allerdings dazu, eine niedrigere Wassersäule aufzuweisen, was in feuchten Bedingungen zu einem Nachteil werden kann. Dafür ist das Material widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen und bietet bei richtiger Pflege eine lange Lebensdauer. Mit einer Imprägnierung lässt sich die Wassersäule eines Baumwollzeltes jedoch gut erhöhen.

Vor- und Nachteile: Polyester hat den Vorteil der Leichtigkeit und höheren Wasserdichtigkeit, während Baumwoll-Mischgewebe besser für lange Reisen und ein angenehmeres Zeltklima ist. Wenn du dich für ein Dachzelt entscheidest, das sowohl atmungsaktiv als auch wasserdicht ist, kannst du auf Kombinationen dieser Materialien setzen, wie sie bei vielen ARCTA Dachzelten verwendet werden.

Fazit: Das richtige Material sorgt nicht nur für die Wasserdichtigkeit, sondern auch für die Langlebigkeit und den Komfort deines Dachzelts.


4. Die richtige Wassersäule für unterschiedliche Bedingungen ☔️

Die richtige Wassersäule hängt stark von den Wetterbedingungen ab, in denen du dein Dachzelt verwendest. Für Regionen mit mildem Klima, wie im Sommer oder in trockenen Gebieten, reicht eine Wassersäule von etwa 3.000 mm vollkommen aus. Diese hält leichten bis mittleren Regen problemlos ab.

Wichtig ist, die Wasserdichtigkeit mit einer ausreichenden Atmungsaktivität zu kombinieren. Denn auch in sehr regnerischen Gebieten kann ein Zelt mit einer extrem hohen Wassersäule zu viel Kondenswasser im Inneren führen, was das Schlafklima beeinträchtigt.

Unsere Empfehlung: Dachzelte von ARCTA mit einer Wassersäule von 3.000 bis 5.000 mm sind ideal für alle Klimazonen. Sie bieten dir eine perfekte Balance zwischen Wasserdichtigkeit und Komfort, sodass du in jeder Wetterlage gut geschützt bist.

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Du möchtest mehr zu der richtigen Ausrüstung bei niedrigen Temperaturen wissen? Kein Problem, schau dir auch unseren Ratgeber zum Thema an.

Dachzelte im Winter | Richtige Ausrüstung | ARCTA


5. Wasserdichtheit überprüfen und pflegen 🧽

Damit dein Dachzelt dich langfristig zuverlässig vor Regen schützt, ist die regelmäßige Überprüfung der Wasserdichtigkeit essenziell. Du solltest dein Zelt nach jeder Saison auf Schwachstellen untersuchen, insbesondere an Nähten und Ecken. Ein einfacher Test: Gieße Wasser über das Zeltmaterial und schau, ob es an einer Stelle durchsickert.

Pflege und Imprägnierung:
Zelte verlieren mit der Zeit ihre Imprägnierung, besonders durch UV-Strahlung und Abnutzung. Eine erneute Imprägnierung nach ein bis zwei Jahren stellt sicher, dass die Wassersäule erhalten bleibt. Verwende hochwertige Imprägniermittel, um das Material zu schützen und die Wasserdichtigkeit aufrechtzuerhalten.

Es ist wichtig, die richtige Balance zwischen Pflege und Nutzung zu finden, damit dein Dachzelt viele Abenteuer unbeschadet übersteht.

Mehr Informationen zu diesem Thema findest du in unserem Ratgeber. 

Dachzelt imprägnieren – So bleibst du trocken | ARCTA

 

Fazit 👍🏼

Die Wassersäule ist ein entscheidender Faktor für die Wasserdichtigkeit deines Dachzelts, aber übertrieben hohe Werte sind oft nicht notwendig. Mit einer realistischen Wassersäule von 3.000 bis 5.000 mm bist du bestens gegen Regen geschützt, ohne auf Atmungsaktivität und Komfort zu verzichten. Eine regelmäßige Pflege und Imprägnierung sorgt dafür, dass dein Dachzelt viele Jahre lang dicht bleibt und dich bei jedem Abenteuer trocken hält. Achte also auf Qualität statt auf Marketing-Tricks – und genieße die Natur, egal bei welchem Wetter!

Wenn du weitere Fragen zu diesem Thema oder zu unseren Dachzelten hast, sind wir jederzeit für dich da! Fülle einfach unser Online-Kontaktformular aus, und unser erfahrenes Service-Team wird sich so schnell wie möglich bei dir melden, um dir kompetent weiterzuhelfen.

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